International Social Security Review International Social Security Review

Die International Social Security Review ist die bedeutendste internationale Vierteljahreszeitschrift der Welt auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit.

Sie enthält Artikel führender Experten der sozialen Sicherheit mit internationalen Vergleichen und ausführlichen Studien über fachspezifische Fragen sowie Analysen der Systeme der sozialen Sicherheit in verschiedenen Ländern.

Den Mitgliedern der IVSS steht in Meine IVSS ein kostenloser Zugang zur aktuellen Ausgabe der Review auf Englisch sowie dem elektronischen Archiv früherer Ausgaben (ab 1967 für auf Englisch veröffentlichte Artikel, 2007-2013 für auf Deutsch, Französisch und Spanisch veröffentlichte) Artikel zur Verfügung.

Ab dem Jahr 2014 erscheint die International Social Security Review nur noch auf Englisch. Zusammenfassungen aller neuen Artikel sind in acht Sprachen verfügbar: Deutsch, Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch.

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Zusammenfassungen der Artikel (Aktuelle Ausgabe: Juli-September 2018, Band 71, Nummer 3)

Assia Billig, Simon Brimblecombe und Jean-Claude Ménard

Einführung: Quantifizierung von und Berichterstattung über Verpflichtungen von Systemen der sozialen Sicherheit

Im Kontext der zunehmend transparenten Ausgestaltung und Finanzierung von Systemen der sozialen Sicherheit ist die Beurteilung der finanziellen Auswirkungen der Versprechen, die im Rahmen dieser Systeme gegenüber aktuellen und zukünftigen Rentnern gemacht werden, zu einem zentralen Thema geworden. Bei der finanziellen Bewertung von Systemen der sozialen Sicherheit spielen Versicherungsmathematiker eine wichtige Rolle. Das bedeutet, daß die Debatte darüber, welche Methoden und Annahmen bei einer derartigen Bewertung zum Einsatz kommen sollen, von Interesse ist für alle Versicherungsmathematiker als auch für diejenigen, die ihre Arbeit nutzen sowie diejenigen, deren Entscheidungen auf ihrer Arbeit basieren. In der Theorie scheint das eine eher technische Debatte zu sein. In der Praxis haben diese Überlegungen jedoch weitreichende Konsequenzen. Die Diskussion darüber, wie die Auswirkungen der Versprechen von Systemen der sozialen Sicherheit gegenüber derzeitigen und zukünftigen Rentnern zu beurteilen sind, wird die Entscheidungen beeinflussen, die zu den wichtigsten Aspekten der Systeme getroffen werden, insbesondere zum Generationenvertrag. Sie beeinflußt auch die Debatte über Nachhaltigkeit, über Gerechtigkeit innerhalb von und zwischen Generationen und über die Angemessenheit von Leistungen sowie die Robustheit von Systemen, also die Frage, wie sich zukünftige Änderungen des wirtschaftlichen und demografischen Umfelds auf die Systeme auswirken werden. Dieser einführende Artikel befaßt sich mit der Bedeutung dieses Themas, darunter auch mit den Auswirkungen für Versicherungsmathematiker, politische Entscheidungsträger und andere Interessengruppen, und faßt dann die sieben wesentlichen Artikel zusammen, die diese Sondernummer ausmachen. Diese Artikel gehen auf unterschiedliche Sichtweisen ein, aber auch auf verschiedene Erfahrungen und Umgebungen. Damit werden sie für diese wichtige Debatte noch wertvoller. Und schließlich steckt diese Einführung den Rahmen für den Leser ab. Damit soll sichergestellt werden, daß die technischen Aspekte der einzelnen Artikel im übergeordneten Rahmen der Bereitstellung und Finanzierung von sozialer Sicherheit berücksichtigt werden.


Barbara D’Ambrogi-Ola und Robert Brown

Bewertung der und Berichterstattung über die Verpflichtungen von Rentensystemen der sozialen Sicherheit: Versicherungsmathematische Sichtweisen

Der Artikel basiert auf dem grundsatzbasierten Artikel des Ausschusses für soziale Sicherheit (Social Security Committee) der internationalen Aktuarvereinigung (International Actuarial Association, IAA) mit einem Kommentar zur Bewertung der und Berichterstattung über die Verpflichtungen von Rentensystemen der sozialen Sicherheit (Social Security Retirement Systems, SSRS) und Vorschlägen für angemessene Offenlegungsanforderungen, die von nationalen und internationalen Organisationen bei der Erstellung von Berichtsstandards für SSRSs in Betracht gezogen werden sollten. In dem Artikel wird argumentiert, daß die Methode der Bewertung der und Berichterstattung über die Verpflichtungen der Finanzierungsgrundlage der SSRS entsprechen sollte. Insbesondere sollten umlagebasierte oder teilweise kapitalgedeckte SSRS einen Ansatz mit offenen Gruppen für die Bewertung der und Berichterstattung über die versicherungsmathematischen Verpflichtungen heranziehen. Nur SSRS, die als vollständig kapitalgedeckt anzusehen sind, sollten geschlossene Gruppen als Grundlage heranziehen, denn SSRS sind nicht analog zu großen Rentensystemen des privaten Sektors. Bei den meisten umlagebasierten und teilweise kapitalgedeckten SSRS würde die Bilanzierung von Verpflichtungen auf Basis von geschlossenen Gruppen erhebliche ungedeckte versicherungsmathematische Verpflichtungen aufzeigen. Die Öffentlichkeit würde dies unter Umständen nicht verstehen, und es könnte ein unangebrachter Druck entstehen, zu vollständig kapitalgedeckten Systemen überzugehen. Die für die Bilanzierung und/oder statistische Berichterstattung herangezogenen Methoden sollten die genaue Beurteilung der langfristigen finanziellen Nachhaltigkeit von SSRS ohne eine Tendenz für oder gegen einen bestimmten Finanzierungsansatz ermöglichen. Der Artikel gibt der Bewertung der Nachhaltigkeit eines SSRS den Vorzug gegenüber der Bewertung des Finanzierungsniveaus. Ein System, das derzeit vollständig kapitalgedeckt ist, ist möglicherweise nicht nachhaltig, während ein rein umlagebasiertes SSRS nachhaltig sein kann. Wenn Verpflichtungen auf Basis einer geschlossenen Gruppe offengelegt werden müssen, dann sollten diese Offenlegungen durch eine Analyse auf der Basis einer offenen Gruppe ergänzt werden, und sie sollten die entsprechenden Abstimmungen und Erklärungen enthalten (d. h. es sollte ein mehrfacher Offenlegungsansatz verfolgt werden).


Mitchell Wiener und Philip Stokoe

Diskussion über die bisher aufgelaufenen Verbindlichkeiten

Statistiker überall auf der Welt haben ein wachsendes Interesse an den Verbindlichkeiten von Renten- und Sozialversicherungssystemen. Das System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (System of National Accounts) 2008 fordert Länder auf, detaillierte Informationen in einer ergänzenden Rententabelle anzugeben. Das Government Finance Statistics Manual des IWF befürwortet die Meldung von Bilanzen des öffentlichen Sektors als Teil der Staatsschulden, und die Europäische Union (EU) hat vorgeschrieben, daß alle EU-Mitgliedsstaaten Schätzungen der bisher aufgelaufenen Verbindlichkeiten (Accrued-to-Date Liabilities, ADL) für alle Renten, einschließlich der Renten im öffentlichen Sektor und der Systeme der sozialen Sicherheit, zusammenstellen. Die ADL-Verbindlichkeiten für Renten im öffentlichen Sektor, die oft eine Leistungszusage enthalten und in der Regel ungedeckt (umlagefinanziert) oder teilweise kapitalgedeckt sind, dürften in einigen Ländern sehr hoch sein, genau von der Öffentlichkeit geprüft werden und könnten mißverstanden und/oder mißbräuchlich verwendet werden. Der Artikel untersucht zunächst die aktuellen Anforderungen, Unterschiede und Unklarheiten bestehender Bilanzierungs- und versicherungsmathematischer Standards. Er verweist auf die Möglichkeiten der „Bilanzierungsarbitrage“. Dabei können Länder ähnliche Leistungen in unterschiedlicher Form erbringen, um zu vermeiden, daß diese Rentenverpflichtungen in der Bilanz des Staates erscheinen und/oder um die erforderliche Offenlegung von Rentenverpflichtungen zu umgehen. Dieser Artikel kommt zu dem Schluß, daß die ADL-Verbindlichkeiten für Systeme der sozialen Sicherheit und für staatlich unterstützte Rentensysteme kaum oder gar keine Bedeutung haben, keine Informationen über die fiskalische Nachhaltigkeit der Rentenprogramme eines Landes enthält und keine nützlichen Informationen für den Vergleich von Rentensystemen verschiedener Länder nennt. Er argumentiert, daß der beste Maßstab für die fiskalische Nachhaltigkeit nicht kapitalgedeckter oder teilweise kapitalgedeckter Rentensysteme, die auf der Basis eines Umlagesystems finanziert werden, die Finanzierungslücke ist und daß dieser „offene Gruppenmaßstab“ der fiskalischen Nachhaltigkeit zusammen mit den ADL-Verbindlichkeiten veröffentlicht werden sollte, ergänzt durch Informationen über Deckungsquoten, Rentenniveaus und Rentenausgaben gemessen am BIP. Der Artikel kommt zu dem Schluß, daß sich die Rentenausgaben gemessen am BIP wahrscheinlich am besten als Maßstab für einen länderübergreifenden Vergleich eignen.


Assia Billig und Jean-Claude Ménard

Bewertung der und Berichterstattung über die versicherungsmathematischen Verpflichtungen des Canada Pension Plan (Rentensystem von Kanada)

Der Prozess zur Beurteilung der finanziellen Nachhaltigkeit des Canada Pension Plan (CPP) und die entsprechende Berichterstattung werden international als „bewährte Verfahren“ anerkannt. Im Kontext der internationalen und interdisziplinären Debatte über die am besten geeignete Methode für die Bewertung der und Berichterstattung über die Vermögenswerte und Verpflichtungen der Systeme der sozialen Sicherheit lassen sich aus den Erfahrungen und Praktiken Kanadas wichtige politische Lehren ziehen. Der Artikel analysiert die Vermögenswerte und Verpflichtungen des CPP anhand verschiedener versicherungsmathematischer Bilanzmethoden, d. h. offene und geschlossene Gruppen. Er kommt zu dem Schluß, daß die Bilanzen bei der geschlossenen Gruppe mit und ohne Methoden der zukünftigen Rentenanwartschaften die Natur des teilweisen Kapitaldeckungsansatzes des CPP nicht widerspiegeln, bei dem zukünftige Beiträge eine wesentliche Finanzierungsquelle für zukünftige Ausgaben darstellen. Somit ist es nicht zweckdienlich, eine Schlußfolgerung hinsichtlich der finanziellen Nachhaltigkeit des Plans zu ziehen, wenn man nur die Vermögensdefizite betrachtet, die anhand der geschlossenen Gruppe mit und ohne zukünftige Anwartschaften ermittelt wurden. In dem Artikel wird erklärt, die Bewertung der Vermögenswerte und Verpflichtungen des Plans anhand eines offenen Gruppenansatzes liefere Informationen, die angemessen widerspiegeln, wie sich Änderungen bei den demografischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten auf die langfristige Nachhaltigkeit des CPP auswirken. Dagegen können die Informationen, die bei einem Ansatz mit geschlossenen Gruppen ohne zukünftige Anwartschaften ermittelt werden, unvollständig oder sogar irreführend sein. Abschließend befaßt sich der Artikel mit den Ansätzen, die für die Meldung der finanziellen Lage des CPP herangezogen werden, sowohl für die versicherungsmathematische als auch für die finanzielle Berichterstattung. Er betont den umfassenden Offenlegungsansatz, der für die Jahresberichte des CPP und die Public Accounts of Canada befolgt wird.


Paul Mason

Bilanzierung von Sozialleistungen: Die Suche nach einem Ereignis der Vergangenheit

Der Artikel erklärt die Rolle des Rats für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) bei der Festlegung von Bilanzierungsstandards für den öffentlichen Sektor und das ordnungsgemäße Verfahren, das bei der Festlegung dieser Standards befolgt wird. Der Artikel erklärt den Betrachtungsumfang des aktuellen Projekts des IPSASB zu Sozialleistungen und vergleicht dies mit dem Umfang der Sozialleistungen in den Statistiken über die Staatsfinanzen (Government Finance Statistics, GFS) bzw. dem System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (System of National Accounts, SNA) sowie mit den vorherigen Sozialleistungsprojekten des IPSASB. Betrachtet werden nicht nur die Themen Renten und soziale Sicherheit, sondern auch das Thema soziale Fürsorge; der Umfang ist somit grösser. Die Bilanzierungsgrundsätze, auf denen das aktuelle Projekt des IPSASB basiert, werdend besprochen. Ebenfalls enthalten ist die Definition des IPSASB einer Verbindlichkeit und die zentrale Rolle, die ein „Ereignis der Vergangenheit“ in dieser Definition spielt. Dies wird einigen versicherungsmathematischen Ansätzen gegenübergestellt. Der Artikel beschreibt dann die potentiellen Ereignisse der Vergangenheit, die das IPSASB bei dem Projekt bisher berücksichtigt hat, und die Frage, welche Auswirkungen Verbindlichkeiten aus diesen Ereignissen der Vergangenheit auf Finanzaufstellungen hätten. Dieser Vergleich nimmt Bezug auf Renten, bei denen die finanzielle Auswirkung verschiedener Ereignisse der Vergangenheit am größten ist. Der Artikel legt die Vorschläge des IPSASB im jüngsten Entwurf (Exposure Draft, ED) 63, Sozialleistungen, dar und bespricht auch die alternative Einschätzung von drei Mitgliedern zu Bilanzierung und Bewertung. Abschließend befaßt sich der Artikel mit den aktuellen Anweisungen des IPSASB in der Leitlinie zur empfohlenen Praxis (Recommended Practice Guideline, RPG) 1, Berichterstattung über die langfristige Nachhaltigkeit der Finanzen eines Unternehmens, und stellt fest, daß der IPSASB Meinungen dazu einholt, ob weitere Arbeiten in diesem Bereich angestellt werden sollen.


Costas Stavrakis

Berichterstattung über die Rentenverpflichtungen von Systemen der sozialen Sicherheit: Eine EU-Sichtweise

Die Rentensysteme der sozialen Sicherheit der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) unterscheiden sich erheblich im Hinblick auf die Arten der Systeme und die gebotenen Leistungen, ihre Umverteilungsmerkmale und die gewählten Finanzierungsmethoden und -quellen. Außerdem spielt der Staat bei der Sicherstellung der Rentenversorgung in den EU-Mitgliedsstaaten jeweils eine ganz unterschiedliche Rolle. Laut dem Rahmen des europäischen Systems nationaler und regionaler Konten von 2010 werden die Rentenverpflichtungen der EU-Rentensysteme der sozialen Sicherheit nun in der Ergänzungstabelle 29 dargestellt, basierend auf der Methode der bisher aufgelaufenen Verbindlichkeiten (Accrued-to-Date-Liabilities, ADL). Diese Methode ermöglicht nicht die Beurteilung der finanziellen Nachhaltigkeit von Systemen der sozialen Sicherheit, bei denen es sich in der Regel um umlagebasierte oder teilweise kapitalgedeckte Systeme handelt, und auch nicht die Beurteilung der Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen. Darüber hinaus sind zwar die auf Beitragsleistungen beruhenden Rentensysteme der sozialen Sicherheit, mit oder ohne beitragsfremde Komponenten, in Tabelle 29 enthalten, die beitragsfremden Systeme der sozialen Sicherheit sind jedoch im Prinzip ausgeschlossen. Dieser Artikel will darlegen, wie sich die Transparenz und die länderübergreifende Vergleichbarkeit der Ergebnisse von Tabelle 29 auf EU-Ebene verbessern lassen. Dazu sollen zusätzliche Informationen offengelegt werden, die sich für die Bewertung des finanziellen Status von auf Beitragsleistungen beruhenden Rentensystemen der sozialen Sicherheit eignen. Damit würde nicht nur die gewählte Finanzierungsmethode, sondern auch die Art der gebotenen Leistungen berücksichtigt. Aus politischer Sicht würden diese zusätzlichen Informationen sicherstellen, daß nicht einseitig bestimmte Arten von Systemen der sozialen Sicherheit in der EU gefördert werden und daß die Klarheit und Effektivität der Rolle des Staates bei der Finanzierung eines Rentensystems der sozialen Sicherheit gesteigert wird.


Anne Drouin, Pierre Plamondon und Cristina Lloret

Hin zu einer fairen Beurteilung der Verbindlichkeiten von Systemen der sozialen Sicherheit bei umlagebasierten und teilweise kapitalgedeckten Systemen

Dieser Artikel liefert Einblicke in methodologische und Bewertungsüberlegungen und  herausforderungen aus versicherungsmathematischer und sozialversicherungspolitischer Sicht, mit Bezug auf die versicherungsmathematische Bewertungsarbeit der jüngsten Zeit. Das Ziel ist die Unterstützung der globalen Diskussion zur Verbesserung der Transparenz bei der Berichterstattung über die finanziellen Verbindlichkeiten von Systemen der sozialen Sicherheit in Verbindung mit beschäftigungsbasierten Verpflichtungen (Beitragsverpflichtungen), da diese oft von der Regierung unter Befolgung von Finanzierungsregeln der sozialen Sicherheit wie dem umlagebasierten und dem teilweise kapitalgedeckten Ansatz garantiert werden. Der Artikel unterstützt die Zusammenarbeit von Versicherungsmathematikern mit Experten für nationale Rechnungslegung und öffentliche Finanzstatistiken für die Bereitstellung besserer Leitlinien für nationale Regierungen für die Präsentation eines angemessenen und genauen Bildes der finanziellen Lage ihrer Systeme der sozialen Sicherheit mit gebührender und unvoreingenommener Würdigung der Entscheidung jedes einzelnen Landes für einen bestimmten sozialversicherungspolitischen Ansatz. Die Betrachtung der finanziellen Lage von Systemen der sozialen Sicherheit, die langfristige, lebenslang zahlbare Leistungen garantieren, ist im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen am wichtigsten. Allerdings muß bei der Wahl der Bewertungsmethode sorgfältig vorgegangen werden. Die Indikatoren dürfen nicht einseitig sein und dürfen die Auslegung der finanziellen Lage nicht verzerren. In dieser Hinsicht bestehen nach wie vor Herausforderungen, und es gibt noch reichlich Spielraum für die Verfeinerung der Methoden und für die Wahl kohärenter Bilanzierungsansätze, die auch politische Entscheidungen für Finanzierungszwecke berücksichtigen.


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