Fachausschüsse

Fachausschuss für Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung

Der demografische und gesellschaftliche Wandel hat in vielen Ländern zu einer Erhöhung der Abhängigenquotienten geführt, und es wurden vermehrt mehrsäulige Systeme implementiert sowie neue private Systeme, darunter solche mit fiktiven Konten, mit festgelegten Beiträgen und neue kapitalgedeckte Systeme.

Zudem führte die veränderte Arbeitsteilung innerhalb der Familie zu einer Neudefinition der Brotverdienerrolle, und die stärkere Arbeitsmarkteinbindung der Frauen entfachte eine Diskussion über getrennte Rentenansprüche. 

Diese Trends rufen nach einer neuen Rentenpolitik und einer Anpassung ihrer wichtigsten Instrumente: der Alters- und Invalidenleistungen. Neue Rentenpolitiken beruhen auf einem ausgewogeneren Gleichgewicht zwischen beitragsbezogenen und protektiven Systemen, auf mehr Gleichberechtigung, mehr Eigenverantwortung und einer besseren Übersicht über alternative Modelle einschließlich der verborgenen Kosten, der realen Tragfähigkeit, der Auswirkungen auf das Wohl der Einzelnen und der Folgen für die Realwirtschaft.

Wie können Institutionen der sozialen Sicherheit, die Alters- und Hinterbliebenenleistungen verwalten, ihre Tätigkeiten überarbeiten und diesen Herausforderungen gerecht werden? Wie können die Leistungen und Dienstleistungen angepasst werden, damit sie dem neuen gesellschaftlichen Bedarf entsprechen? Diese und andere Fragen stehen im Zentrum der Arbeit des Fachausschusses für Alters-, Invaliden und Hinterbliebenenversicherung.

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