Fachausschüsse

Fachausschuss für die Versicherung gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

Berufskrankheiten stellen die Ersatzleistungssysteme für Arbeitnehmer vor immer größere Herausforderungen. Die Mehrzahl der beschäftigungsbezogenen Leistungen wird aufgrund von Krankheiten im beruflichen Umfeld beantragt.

Der Arbeitsschutz und die Gesundheitspolitik haben sich deshalb nach dem früheren vorwiegen verletzungs- und unfallorientierten Ansatz vermehrt auf die Bewältigung von Berufskrankheiten verlagert.

Um das Aufkommen an Berufskrankheiten zu bewältigen, verfolgen zahlreiche Organisationen der sozialen Sicherheit, die für die Versicherung und den Ersatz dieser Risiken zuständig sind, mittlerweile einen proaktiveren Ansatz, die dem einfachen Sprichwort folgt: Vorbeugen ist besser als Heilen.

Zudem wird allgemein anerkannt, dass die Versicherung gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten nicht mehr allein auf Ersatzleistungen beruhen darf, sondern auch als Instrument der Beschäftigungspolitik und der beruflichen Wiedereingliederung genutzt werden kann und damit einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zum Wirtschaftswachstum leistet. Durch diesen neuen Ansatz übernehmen die Organisationen der sozialen Sicherheit, die berufliche Risiken versichern, eine neue Rolle mit zwei Präventionskomponenten:

  1. die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten;
  2. die Verhütung von Arbeitslosigkeit durch lange Fehlzeiten von Personen mit Arbeitsunfällen durch Maßnahmen der Rehabilitation und der Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit.

Institutionen der sozialen Sicherheit, die sich für mehr Beschäftigung und höhere Aktivitätsquoten engagieren, setzen bei ihren Dienstleistungen vermehrt auf Rehabilitation, Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit und berufliche Wiedereingliederung.

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