Antwort von Chinas sozialer Sicherheit auf COVID-19: Umfangreiche Lehren für den Beitrag der sozialen Sicherheit zum sozialen Zusammenhalt und zu einer integrativen Wirtschaftsentwicklung

Autoren:
Xiaoyan Qian

Nummer:
Band 73 (2020), Nummer 3 (Sonderausgabe)

Link zum vollständigen Artikel:
https://doi.org/10.1111/issr.12246

Nach der Ausbreitung von COVID-19 ergriff China eine ganze Reihe von Maßnahmen der sozialen Sicherheit, um die von der Pandemie verursachten sozialen und wirtschaftlichen Folgen abzufedern. Dazu zählen die Verringerung, die Aussetzung und der Aufschub von durch die Arbeitgeber geschuldeten Sozialversicherungsbeiträgen und die Ausweitung der Deckung auf der Arbeitnehmerseite sowie die Bereitstellung von besser zugänglichen E-Services durch die Sozialversicherungsstellen. Laut dem Artikel legt eine vorläufige Bewertung all dieser Maßnahmen nahe, dass sie bei der Unterstützung des sozialen Zusammenhalts und der Stabilisierung der Wirtschaft eine Schlüsselrolle gespielt haben. Im Artikel werden in China getroffene Maßnahmen kritisch mit jenen anderer Länder verglichen und es wird aufgezeigt, wie China von internationaler Praxis und Erfahrung lernen könnte. Schließlich stellt der Artikel gestützt auf die jüngsten chinesischen Erfahrungen Möglichkeiten vor, wie Chinas System der sozialen Sicherheit längerfristig zur Umsetzung des sozialen Zusammenhalts und der integrativen Wirtschaftsentwicklung beitragen könnte. Wie in Chinas Sozialversicherungsgesetz von 2010 dargelegt, sollte das Sozialversicherungssystem nicht nur eine faire Teilung der Entwicklungsvorteile erlauben, sondern auch soziale Harmonie und Stabilität fördern.

Themen:
Sozialpolitik und -programme
Schocks und Extremereignisse
Stichworte:
Verwaltung der sozialen Sicherheit
soziale Entwicklung
wirtschaftliche Entwicklung
sozialer Zusammenhalt
Prävention
Länder:
China