Macht ein nicht beitragsfinanziertes Sozialrentensystem für das ländliche China Sinn?

Autoren:
Ce Shen
Jessica Johnson
Zhenhe Chi
John B. Williamson

Nummer:
Band 73 (2020), Nummer 2

Link zum vollständigen Artikel:
https://doi.org/10.1111/issr.12233

Chinas Rentenreform hat es in den letzten drei Jahrzehnten ermöglicht, die Mehrheit der Bevölkerung Rentensystemen zu unterstellen. Besonders bemerkenswert ist das Neue ländliche Rentensystem (New Rural Pension Scheme, NRPS), ein freiwilliges Programm, das seit 2009 besteht. Ein Ziel unserer Analyse ist es, dieses Rentensystem gestützt auf eine Vielfalt von Informationsquellen, darunter Daten aus jüngsten (2013 und 2015) landesweiten Langzeiterhebungen über Gesundheit und Renten in China (China Health and Retirement Longitudinal Surveys, CHARLS), zu beurteilen. Unsere Analyse untersucht die Unterschiede bei Großzügigkeit und Struktur zwischen dem NRPS und anderen heute bestehenden Rentensystemen. Wir prüfen auch die Reformierbarkeit der aktuellen „Quasi-Sozialrenten“-Komponente des NRPS durch deren Ersatz durch eine universelle nicht beitragsfinanzierte Sozialrentensäule. In Verbindung mit unserer Beurteilung des NRPS stellen wir fest, dass die Rentenniveaus im ländlichen China ungewöhnlich niedrig sind.

Themen:
Altersrenten
Stichworte:
Altersruhegeld
allgemeines Sozialleistungssystem
Finanzierung der sozialen Sicherheit
ländliche Wirtschaft
Länder:
China