Bank für Sozialversicherung
Uruguay
Amerika

Biometrie für den Lebensnachweis

Jahr der Umsetzung
2022

Verstirbt eine Person außerhalb des Staatsgebiets, gibt es keine automatischen Mechanismen, die es der Organisation ermöglichen, diese Information zu erhalten. Aus diesem Grund müssen Leistungsempfänger, die ihren Wohnsitz im Ausland haben, einen Lebensnachweis erbringen, um zu vermeiden, dass ihre Leistungszahlungen ausgesetzt werden.

Der Lebensnachweis musste bislang alle sechs Monate persönlich im Konsulat erbracht werden. Die Initiative, die als gute Praxis der Bank für Sozialversicherung (Banco de Previsión Social – BPS) in Uruguay vorgestellt wird, basiert auf dem Einsatz von Technologie zur biometrischen Authentifizierung der Leistungsempfänger. Dadurch kann der Lebensnachweis aus der Ferne und ohne die Unterstützung von Bediensteten erbracht werden, was die Notwendigkeit von Reisen vermeidet und gleichzeitig die Überlastung der Konsulate verringert.

Dank dieser Erleichterung kann der Lebensnachweis nun einmal monatlich erbracht werden. Folglich wird die Aussetzung der Zahlungen effizienter gestaltet und das Risiko der Auszahlung an verstorbene Leistungsempfänger verringert.

 

Hinweis: Diese vorliegende deutsche Version dieser guten Praxis beschränkt sich auf die Zusammenfassung. Die englische, französische und spanische Version enthalten den vollständigen Text.

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