Verabschiedet anlässlich des 3. internationalen Seminar der IVSS-Sektion für Erziehung und Ausbildung zur Prävention, an dem auch die International Labour Organisation (ILO) und die World Health Organization (WHO) teilgenommen haben.
Diese Erklärung will
- die Ziele der Erziehung und Ausbildung zur Prävention darlegen:
- Steigerung des Bewusstseins eines jeden Staatsbürgers und besonders jedes Beschäftigten über Risiken, denen er ausgesetzt ist (Gefahren, denen er sich selbst aussetzt oder in die er andere bringt);
- ihn befähigen zur Prävention dieser Risiken beizutragen.
- die Grundprinzipien zur Etablierung und Weitrentwicklung einer" Präventionskultur "gemäss dem Protokoll von Quebec bekräftigen, die auf alle im Folgenden beschriebenen drei Etappen Anwendung finden sollen.
- Entwicklung von Kompetenzen un Fähigkeiten zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit im Laufe des ganzen Lernprozesses;
- regelmässige Evaluierung des Erlernten;
- beispielhafte Arbeitsweisen hinsichtlich der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit;
- Umsetzung einschlägiger Normen und Regeln der Technik im Lern- und Arbeitsumfeld (bei den eingesetzten Mitteln, Ausrüstungen etc.).
- Elemente einer Strategie zur Förderung dieser Prinzipien zwischen den betroffnenen Partnern (Prävention, Schule, Berufsausbildung, Unternehmen) definieren sowie die Rollen, Anforderungen und Beziehungen der Partner präzisieren.
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Herausgeber:
International Sektion der IVSS für Erziehung und Ausbildung zur Prävention
IVSS,
Deutschland
2006
Themen:
Arbeitsrisiken
Regionen: International
Sprache: Englisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch