Die gegenwärtige Weltkrise ist eine der schwersten für die Weltwirtschaft seit der Großen Depression. Zu einer Zeit, da die Bedürfnisse und Anforderungen an Sozialschutz dramatisch zunehmen, müssen die Regierungen mit niedrigeren Einnahmen und Ausgabenkürzungen zurechtkommen.
Um den finanziellen Schutz ihrer Versicherten zu gewährleisten, verfügte die Philippinische Anstalt für Gesundheitsversicherung (PHIC) unterschiedliche Erhöhungen bei sämtlichen Leistungsansprüchen ihrer Versicherten. Mit Wirkung vom 5. April 2009 wurden die Obergrenzen für Versorgungsleistungen bei stationärer Behandlung so angehoben, dass die jährlichen Leistungszahlungen voraussichtlich insgesamt um 35 Prozent steigen werden. Dies ist die erste Anhebung in sieben Jahren seit der letzten im Jahr 2002 und zugleich die teuerste Erhöhung seit Errichtung der sozialen Krankenversicherung auf den Philippinen vor fast vierzig Jahren.
Diese Initiative war die dringende Antwort darauf, dass es für PHIC-Versicherte immer schwieriger wurde, die steigenden Krankenhauskosten zu bewältigen. Während Erhöhungen von Beihilfen für Krankenhauszimmer und -kost gering sind, belaufen sich die Erhöhungen für andere Leistungen auf mehr als 100 Prozent, wie bei Medikamenten und Arzneimitteln für bestimmte Krankheiten und bei der Beteiligung an Kosten von Krankenhäusern für Primär-, Sekundär- und Tertiärversorgung. Das neue Leistungspaket für stationäre Behandlung sieht auch höhere Beihilfen für Röntgen- und Laboruntersuchungen und höhere Obergrenzen für Gebühren von zugelassenen Ärzten vor.
Die Erhöhung der Leistungsobergrenzen hat keine entsprechende Anhebung der Beiträge von PHIC-Versicherten zur Folge.
Die PHIC ist als Agentur beauftragt, universelle Deckung der sozialen Krankenversicherung bereitzustellen. Etwa 84 Prozent der Bevölkerung unterstehen bereits der PHIC und mehr als 90 Prozent aller Krankenhäuser im Land sind von der PHIC zugelassen.
Quelle: Philippine Health Insurance Corporation
Date d'entrée en vigueur GE: 04.2009