Entwicklung eines Profilingmodells zur Fallbearbeitung und AktivierungDie Forschungsarbeiten zeigten, dass die Verhütung von Langzeitarbeitslosigkeit aus wirtschaftlicher und sozialer Sicht wichtig ist. Langzeitarbeitslose leiden unter Qualifikationsabbau und haben Schwierigkeiten, wieder eine Beschäftigung zu finden. Für die Gesamtwirtschaft sind Sozialleistungen und verlorenes Einkommen im Falle von Langzeitarbeitslosigkeit mit erheblichen finanziellen Kosten verbunden.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung (Economic and Social Research Institute (ESRI)) hat das Ministerium für Sozialordnung und Familie (Department of Social and Family Affairs(DSFA)) Irlands seit 2006 an einer Längsschnittstudie gearbeitet, die ein Profilierungsmodell finden und einführen sollte, das auf die frühzeitige Erkennung derer zielt, die das höchste Risiko einer Langzeitarbeitslosigkeit tragen. Genauigkeit und Vorhersagekraft des entwickelten Modells sind nach internationalen Standards hoch. Es ist besonders genau, wenn es darum geht, Ergebnisse nach 12 Monaten vorherzusagen. An der 80 Prozent-Grenze (d.h. bezüglich jener, die eine 80 prozentige Chance haben, in einem Beschäftigungsverhältnis zu bleiben) gibt das Modell bei Männern in 83 Prozent und bei Frauen in 85 Prozent der Fälle richtige Prognosen ab. Sobald es operationell ist, wird die modellgesteuerte Kundenprofilierung zu effizienteren, effektiveren und wirtschaftlicheren Maßnahmen führen und die zeitliche Dauer der Arbeitslosigkeit der Betroffenen verkürzen. Vollständiger Text: 4-Ireland1.pdf 112,64 kB
Erscheinungsjahr:
2010
Jahr der Umsetzung: 2006 Themen: Verwaltungsstrukturen (Governance) und Führungskompetenz Organisation: Ministerium für Sozialordnung und Familie Land: Irland |
Amerikanischer Kontinent 2012 - Ergebnisse
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Asien und der Pazifik 2012 - Ergebnisse
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Afrika 2011 - Ergebnisse
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Die IVSS-Preise für Gute Praxis in sozialer Sicherheit 2008-2010
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4-GPA-2010.pdf 542,01 kB
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