Echtheitsprüfung der Zivilstandsurkunden und EinschulungsbelegeAufgrund des finanziellen Ungleichgewichts im Zweig Familienleistungen und der ständig steigenden Ausgaben beschloss die Landeskasse für Sozialversicherung (Caisse nationale de prévoyance sociale (CNPS)), mit einem OVAPECS genannten Verfahren die vorgelegten Zivilstandsurkunden und Einschulungsbelege von Anfang an und auch später zu prüfen. Bei diesen Prüfungen wurden zahlreiche Unregelmäßigkeiten in der Ausstellung dieser Dokumente festgestellt, die für den Erhalt der meisten Sozialleistungen vorgewiesen werden müssen.
Da es trotz den geltenden Bestimmungen sehr einfach ist, eine Zivilstandsurkunde oder einen Einschulungsbeleg zu erhalten, wurde eine enge Zusammenarbeit mit bestimmten Behörden nötig (Ministerien für territoriale Verwaltung, für Grundschulwesen und für die weiterführenden Schulen), um das Ausmaß von Betrug zu begrenzen und der Institution bedeutende finanzielle Verluste zu ersparen. Eine erste Bilanz zwei Jahre nach der Einführung zeigte, dass für 32.000 Kinder unrechtmäßig Leistungen im Umfang von 2,5 Milliarden Franc XAF bezogen wurden. Die verschiedenen Auswirkungen dieses nun eingesparten Geldes sind heute deutlich zu spüren. Vollständiger Text: 4Cameroon CNPS-2011-2.pdf 249,92 kB
Erscheinungsjahr:
2011
Jahr der Umsetzung: 2009 Themen: Verwaltung und Management, Risikomanagement und Bewältigung des Wandels Organisation: Landeskasse für Sozialversicherung Land: Kamerun |
Amerikanischer Kontinent 2012 - Ergebnisse
[
2-GPA-Americas2012.pdf 494,75 kB
]
Asien und der Pazifik 2012 - Ergebnisse
[
2-GPA-Asia-Pacific2012.pdf 496,63 kB
]
Afrika 2011 - Ergebnisse
[
2-GPA-Africa2011.pdf 533,34 kB
]
Die IVSS-Preise für Gute Praxis in sozialer Sicherheit 2008-2010
[
4-GPA-2010.pdf 542,01 kB
]