Der gemeinsam von der Managementberatung Accenture und der Internationalen Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS) vorbereitete Bericht wurde diese Woche auf dem Weltforum für soziale Sicherheit in Kapstadt vorgestellt. Die IVSS-Accenture Studie soll den Austausch von Wissen zwischen den Trägern der sozialen Sicherheit weltweit erleichtern und ausweiten.
Ein holistischer Ansatz
Auf der Grundlage geeigneter institutioneller Strukturen werden fünf Faktoren ermittelt, die optimale Leistungen ermöglichen: Ermächtigung der Mitarbeiter als zentrales Element der Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Umsetzung von bürgernahen Innovationen, aktive Nutzung externer Erfahrung und entsprechenden Fachwissens, Positionierung der Organisation als eine, die einen aktiven gesellschaftlichen Beitrag leistet, und volle Integration des Risikomanagements in Organisation und Abläufe.
Da der Akzent zunehmend auf der Integration von Reforminitiativen im Bereich der sozialen Sicherheit liegt, die breitere Entwicklungsziele verfolgen, betont der Bericht in seinen Schlussfolgerungen, dass optimale Leistungen in der Verwaltung der sozialen Sicherheit eines holistischen Ansatzes bei der Bewätigung des Wandels (Change Management), dem Risikomanagement und der Innovation bedürfen.
„Die überraschendste Schlussfolgerung des Berichts ist die, dass es in allen Weltregionen Organisationen der sozialen Sicherheit mit derart optimalen Leistungen gibt und diese gemeinsame Merkmale zeigen“, sagte David McCurley, Global Managing Director von Human Services Industry.
Auf einer Paneldiskussion über den Bericht auf dem Forum verwies Zbigniew Derdziuk, Präsident der Sozialversicherungsanstalt Polens darauf, dass ein besonderer Vorteil der nationalen Träger der sozialen Sicherheit darin bestehe, dass sie nicht direkt miteinander im Wettbewerb stünden und das Teilen von Wissen und Erfahrung daher häufig anzutreffen sei.
„Organisationen wir die IVSS sind ungeheuer wichtig für die Abwicklung des Wissensaustausches und die Stärkung der politischen Entwicklung“, stimmte Svenja Falk, Leiterin der Forschungsabteilung von Accenture (APAC) zu.