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Afrika-Bericht der IVSS vermeldet signifikante Fortschritte bei der Deckung durch die soziale Sicherheit
IVSS, 04.12.2011 | Pressemitteilung
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Laut einem von der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) veröffentlichten neuen Bericht werden weiterhin signifikante Fortschritte bei der Ausweitung der Deckung durch die soziale Sicherheit auf einige der schutzbedürftigsten Bevölkerungsgruppen erzielt, vor allem durch innovative Programme für Geldtransfers und Gesundheitsversorgung.

Der Bericht Africa: A new balance for social security  analysiert wichtige neuere Entwicklungen und Trends bei der sozialen Sicherheit auf dem gesamten Kontinent. Er beschreibt Beispiele und gute Praxis von Programmen der sozialen Sicherheit, die erfolgreich die Deckung ausgeweitet haben, auch auf Arbeitnehmer, Ältere und Familien, die zuvor ohne Schutz waren. Der Bericht wird auf dem Regionalforum für soziale Sicherheit in Afrika vorgestellt, das am 5. Dezember in Arusha in der Vereinigten Republik Tansania beginnt.

„Neue Erkenntnisse bestätigen signifikante und rasche Fortschritte bei der Ausweitung der Deckung durch die soziale Sicherheit in einer Reihe afrikanischer Länder“, sagte IVSS-Generalsekretär Hans-Horst Konkolewsky.

„Das wiedererstarkte Interesse der Politik an der Ausweitung der Deckung in Verbindung mit verbesserter Governance und Verwaltung sowie mehr Gewicht auf zukunftsorientierte und frühere Interventionen bedeuten, dass afrikanische Institutionen der sozialen Sicherheit in einer neuen Art und Weise zu sozialem Zusammenhalt und wirtschaftlicher Entwicklung beitragen“, erläuterte er.

 

Proaktive und präventive Ansätze in der sozialen Sicherheit

Der Bericht geht auch auf die afrikanischen Dimensionen eines sich abzeichnenden globalen Trends ein – eines „neuen Gleichgewichts“, für das die Systeme der sozialen Sicherheit proaktiven und präventiven Ansätzen größere Bedeutung beimessen. Ziel dieser Ansätze ist die Unterstützung von Verbesserungen bei der Qualität und Angemessenheit von Leistungen und Dienstleistungen sowie bei Governance und Verwaltung.

Weil der Grad der Deckung durch die soziale Sicherheit auf dem Kontinent jedoch häufig zu gering ist, merkt der Bericht an, dass die Ausweitung der Deckung die wichtigste sozialpolitische Aufgabe in Afrika bleibt.

Trotz zahlreicher Probleme wie verbreiteter informeller Beschäftigung, unzureichender sozialer Infrastruktur und einer hohen Krankheitslast durch Infektions- und chronische Krankheiten geben die Schlussfolgerungen des Berichts Anlass für Optimismus in Bezug auf die stärkere Entwicklung der sozialen Sicherheit in Afrika.

   

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