Am 6. Juni 2011 unterzeichnete der russische Präsident ein föderales Gesetz "Über Altersvorsorgegarantien für gewisse Personenkategorien" (On pension provision guarantees for some categories of citizens). Das Gesetz legt einen Mechanismus fest, der den Bürgern das Recht auf eine Arbeitsalters- und Invaliditätsrente sichert. Es berücksichtigt die Perioden von Militärdienst oder einer anderen, äquivalenten Tätigkeit, falls die Stelleninhaber nicht der obligatorischen Rentenversicherung unterstellt waren und sich für eine gewisse Zeit nicht für eine Militärdienst-, Invaliditätsrente oder eine andere lebenslange Einkommensbeihilfe qualifizierten.
Der Betrag der Arbeitsrente für diese Personenkategorie wird unter Berücksichtigung der Rentenkapitalsumme berechnet. Dies umfasst der Rentenkasse der Russischen Föderation zugewiesene Mittel aus dem Staatshaushalt in Höhe der Kosten des Versicherungsjahres (entspricht dem Mindesteinkommen mal den Beitragssatz für 12 Monate), multipliziert mit der Dauer des Dienstes.
Das föderale Gesetz deckt somit Lücken in der nationalen Gesetzgebung, die das Recht auf eine Rente oder deren Gegenwert von ehemaligen Militärangehörigen, Bundesrichtern oder Friedensrichtern regelt und dabei die anrechenbare Dienstzeit berücksichtigt. Diese Maßnahme zielt auf eine Verbesserung der Angemessenheit von Rentenleistungen für die entsprechenden Personenkategorien ab.
Quelle: http://www.fundshub.ru/pension/reform/10167.php
Datum der Gesetzgebung: 06.2011