Die schwache Leistung der Landeskasse für soziale Sicherheit (National Social Security Fund (NSSF)) ist seit 1965 eine öffentliche Sorge. Eine historische Analyse der Erbringung von Dienstleistungen durch die NSSF in Kenia zeigte eine ständige Verschlechterung, obwohl eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Lage getroffen wurden. Die Verschlechterung wurde an Daten zu Mitgliedsbeiträgen, Meldungen, Rentenbearbeitung, Einhaltung der Beitragspflicht, Kostenmanagement, der Zahl nichterledigter Anträge und Verwendung der Ressourcen deutlich.
Dementsprechend entschied sich die NSSF im Juni 2005 für die Anwendung von Leistungsverträgen bei der Verwaltung ihrer Geschäfte. Ein Leistungsvertrag ist ein Instrument zur Messung von Leistung an ausgehandelten Zielen. Das Hauptziel der Einführung des Vertrags war die Verbesserung der Erbringung von Dienstleistungen auf transparente Art, inklusive Rechenschaftspflicht. Die entsprechenden erwarteten Ergebnisse sahen unter anderem eine verbesserte Erbringung von Dienstleistungen in den betroffenen Bereichen vor.
Die innovative Strategie umfasst die Spezifizierung von gegenseitigen Leistungspflichten und Verantwortungen der Parteien, die Unterzeichnung von Jahresverträgen und die regelmäßige Überwachung und Bewertung der Leistung. Bei der Umsetzung dieser guten Praxis wurden die Ressourcen und Inputs optimal genutzt. Die in den letzten fünf Jahren erzielten Ergebnisse sind beeindruckend, und es wurden auch Lehren gezogen. Die gute Praxis kann unter Berücksichtigung der Situation der jeweiligen Organisation repliziert werden.
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